Montag, 26. Januar 2026

Fasten-Wandern

 

Als ich mich für den Kurs angemeldet habe, hatte ich wenig Ahnung was das genau heisst, was auf mich zu kommt. Und der Kurs wurde so beschrieben.......

-Fasten nach der Buchingermethode,fastenunterstützende Maßnahmen
-Tägliche Fastenwanderungen 10-12 km
-Tägliche Gymnastik, Dehn - und Entspannungsübungen
-Einführung in die Vollwerternährung / Säure-Basenhaushalt

Keine Frage das hört sich gut an. Das Programm mit Ablauf wurde mir ein paar Tage vorher zu geschickt. So hatte ich die Möglichkeit mir die Empfehlungen auf der Liste zu besogen. Als der Termin immer näher rückte habe ich 2/3 mal geschluckt. Erst da hat es beim intensiven lesen der Liste klick gemacht. 

Meine Gedanken: Mist zu spät zum stornieren. Mein Geanke ...wer a sagt muss auch b sagen.

Wie empfohlen habe ich mich an den Plan gehalten und bin schon 2 Tage vor Anreise mit den Entlasrungstagen angefangen. Das ist mir gar nicht schwer gefallen.

Am Freitag habe ich noch gearbeitet und bin danach in´s Dampfbad. Herrlich 

Den Samstag vor Fastbeginn hatte ich ziemliche Kopfschmerzen. Ich war auch nicht besonders gut drauf. Mir hat eigentlich nur der Verzicht auf Kaffee Probleme bereitet. Mittagessen und Abendessen sahen etwa so aus.


Am Anreise Tag wurde das wesentliche besprochen was die nächsten Tage auf uns zukommt. Ich als kompletter Neuling war jetzt echt gespannt. Zeitig am frühen Abend bekamen wir Glaubersalz und durften in unsere Zimmer. Für mich war das anstrengendste an diesem Tag das wir nach dem Glaubersalz noch mindestens 2-3 Liter Wasser oder Tee trinken mussten. 

Montag Morgen ging es dann tatsächlich los. Ich habe die ganze Nacht sehr wenig geschlafen. Von daher habe ich die Morgengymnastik gerne ausgelassen. 


Der Tagesablauf war immer gleich. 

Um 8.45 Uhr haben wir uns im Forum getroffen. Einen Saft bei klassischer Musik in kleinen Schlucken genossen. Anschließend wurde kurz gesprochen wie es uns geht, und wie die Nacht war. 
Zum Schluß wurde die Wanderung erläutert.  Und was auf uns zukommt , wie lang etwa usw. Um 10 Uhr war immer Start der Wanderung. Die erste ging zum Kloster Himmelfort und war 13,4 km lang.
 
Bei der Rückkehr gab es einen Gemüsesaft. Ebenfalls bei Klassischer Musik. Danach war Mittagspause. Diese konnte man nutzen wie man möchte. Allerdings war der Leberwickel eine halbe Stunde, die man gut zum ausruhen nutzen konnte. Ich hatte ein paar Kleinigkeiten Daheim vergessen, also bin ich nach Hause und habe das vergessene geholt.
 Für den Spätnachmittag habe ich eine Massage gebucht. Was sich als Fußmassage heraus gestellt hat. Um 17.30 Uhr ging es weiter. Es gab eine klare Brühe ....wo zwei Augen rein geschaut haben, aber keines raus ...*gg  

Der Vortrag am Montag Abend: Fastenunterstützende Maßnahmen nach Buchinger. Und wer mochte konnte bei der Abendgymnastik mit machen. 

Dienstag bin ich nach der Wanderung in´s hauseigene  Schwimmbad gegangen, was mir aber echt zu kalt war. Ich habe tatsächlich deutlich mehr gefroren als sonst. Vielen Teilnehmern war das Wasser warm genug.

 An diesem Tag sind wir in Brünningsen und an der Staumauer gewesen.  Gewanderte Km 11,3

Das Thema was mich tatsächlich am meisten herausgefordert hat. Einen Einlauf selber machen. Ich werde das jetzt nicht weiter erläutern. Nur das hat wirklich einige Neulinge sehr beschäftigt. Zumindest wenn man das noch nie selbst gemacht hat. Ich habe es hin bekommen. Punkt . 

Der Vortrag am Abend : Das Verdauungssystem/ Aufgaben der Nähstoffe, Säure-Basen-Haushalt


Am Mittwoch sind wir zum Möhneseeturm und zum Jagdschloss Sankt Meinolf gewandert. 11,3 Km 

Nach der Wanderung bin ich in die Therme nach Bad Sassendorf gefahren. Wo das  Wasser wirklich angenehm warm war. 

Der Vortrag am Abend drehte sich um Vollwerternährung nach Leitzmann. 


Am Donnerstag ging es nach Völlinghausen zum Wildgehege. Gelaufene Km 12,3 

Vor der Abendbrühe habe ich mir eine Ganz-Körper-Massage gegönnt. 

Der Vortrag : Fastenbrechen, Aufbautage-schrittweise. Aufbau Kohlenhydrate, Eiweiß , Fette


Die  Vorträge wurden mit interressanten Filmen unterstützt. Was das ganze verdeutlicht hat. Fragen konnten jederzeit gestellt werden. Hilfe und Unterstützung konnten wir die ganze Zeit bekommen.

Freitag früh mussten die Zimmer geräumt werden. Anschließend war das Fastenbrechen. Es gab einen Apfel.  Danach wurde noch eine kleine Runde an der Möhne Sperrmauer gedreht. Einige haben noch weiter gefastet, andere gingen zum Mittagessen und haben sich über Kartoffeln und Quark gefreut. 

Heute wo ich schon wieder ein paar Tage zu Hause bin halte ich mich immer noch an die Regel und esse reduzierter. Bisher fehlt mir weder Zucker noch Fleisch oder Kaffee.  


Was ich für mich gewonnen habe.... Ich habe noch einiges neues über den Darm, und die Verdauung gelernt.  Auch das es gar nicht schwer ist, nichts zu essen. Ich war tatsächlich nie hungrig. Wer mich kennt weiß das ich mich jetzt noch etwas mehr mit dem Thema beschäftigen werde. 5weitere Bücher sind hier eingezogen. Ansonsten auch Lupinenkaffee. Der übrigens mit aufgeschäumter Hafermilch richtig gut schmeckt. Die Säure-Basen-Tabletten sind ebenfalls ein Gewinn. Nach den Wanderungen waren schwere Beine oder Rücken bei mir nur einmal ein Thema. Nach der Einnahme der Tabletten waren die wenigen Nebenwirkungen komplett verschwunden. 


Und wie es mir jetzt geht ? Sehr gut. Ich hatte die ganze Zeit absolut keine Probleme. Ich bin mir ziemlich sicher das meine meist gesunde Lebensweise den Weg leichter gemacht haben, als wenn ich mich völlig ungesund ernähren würde. 

Für mich hatte das Fastenwandern einen ganz anderen Beweggrund als bei den meisten. Klar ist Entgiften und die Leber mal wieder auf Neustart setzen eine gute Idee. Meine war einfach der Abschluss von allem was ich im letzten Jahr hinter mich gebracht habe. Einfach einen Strich ziehen. Ich denke das hat gut gepasst. Und ich weiß wieder ein kleines bisschen mehr über mich .

LG heidi


2 Kommentare:

  1. Das klingt recht interessant. Nur das viele Gemüse, das ist so gar nicht meines. Wenn ich keine Kohlehydrate esse, bekomme ich keinen Hunger. Bei mir gibts von 0 Uhr bis 12 Uhr nur Milch, Joghurt, Ei. Mittag dann ein Müsli. Von 16 Uhr - 24 Uhr esse und trinke ich normal. Reicht mir völlig. Aber ohne tierisches Eiweiß hätte ich wirklich ein Problem.
    Dass Du vom Kaffeeentzug Kopfweh bekommen hast, kann ich mir vorstellen. Hatte ich auch schon mal.
    BG Sunny

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  2. Das klingt voll spannend und gut. Und ich bin mir trotz allem immer noch nicht sicher, ob ich das ganze einfach so durchgehalten hätte. Mein Kopf ist gerade einfach (immer noch) ganz wo anders. Aber, dass es dir was gebracht hat, freut mich total.

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