Sonntag, 12. April 2026

Sonntags als Strohwitwe

 Ich weiß gar nicht wie oft ich die letzten Wochen gefragt worden bin, wie ich mit dem Leben als Strohwitwe zurecht komme. Zwischen reiner Neugierde und ehrlichem Interresse war alles dabei. 

Tatsächlich gewöhne ich mich langsam da dran. Der Unterschied zu vorher ist enorm. So lange  wie wir zusammen sind, war der Mann eigentlich jeden Abend zu Hause. Ohne eine echte Struktur ist die Änderung noch schwieriger. Damit die freien Tage nicht so lang sind  habe ich mir angewöhnt eine  To-Do-Liste zu schreiben. Diese versuche ich auch komplett abzuarbeiten. Ohne könnte ich auch den ganzen Tag mit nichts tun verbringen. Im Winter klappt das nichts tun übrigens erstaunlich gut ...*gg

Heute war wieder so ein Tag der komplett abgearbeitet werden wollte. Übrigens entfällt die Liste Wochentags. Mit einer Halbtagsstelle und einem Minijob bin ich froh wenn ich alles erledigt bekomme und nichts vergesse. In der Woche bin ich wirklich gut ausgelastet. Aber Sonntag´s , wenn ich frei habe sieht das völlig anders aus. 

****Da ich erst gegen 2.00 Uhr eingeschlafen bin ... ich habe mit dem Mann fast zwei Stunden Video-telefoniert ... war ausschlafen mit kurzer Unterbrechung angesagt. 

Morgen´s ...räusper hust ... ca. 11.30 Uhr gab es zu erst einen Tee. Und ich habe die E-Mail´s der letzten Tage kontrolliert. Kurz danach hat Herr Heidi angerufen.


Ja wir können gut Stunden lang reden :)) Den Alltag mit all den Entscheidungen die uns beide betreffen werden ebenfalls in dieser Zeit besprochen. Ansonsten wäre es auch einfach vie zu viel, alles in der kurzen Zeit die er zu Hause ist, zu erledigen .  Während dessen habe ich gestrickt.


Nach dem Telefonat Habe ich eine Blogrunde gedreht 


und  Deko aussortiert 


Und eine neue Deko-Idee umgesetzt.


Anschließend ging es in den Garten .


Dort war ich bis ca.18.00 Uhr. Jetzt aber los und Abendessen machen . 


Für 2 Tage und 3 Personen reicht es auf jeden Fall. Danach noch fix die Spülmaschine anmachen ,Küche aufräumen , und  Duschen. Da es Sonntag ist mache ich meistens später noch das Kalendertagebuch fertig. Und dann will ich noch etwas stricken und einen Film gucken. 

Eventuell meldet sich später noch einmal der Mann. Ansonsten bin ich dann auch gegen 23.00 Uhr in den Federn. 

Die ersten Monate als Strohwitwe habe ich mich tatsächlich schwer getan. Nicht das ich mich nicht beschäftigen könnte. Das ist nicht das Thema...eher dieses was mache ich wann und wie . Es ist einfach ungewohnt. Zu mal Herr Heidi die letzten 30 Jahre immer Abends zu Hause war. An die neue Situation muss ich mich wirklich erst gewöhnen. Es ist nicht immer leicht. Aber mit einer To-Do-Liste deutlich einfacher. Ich habe es ohne Liste probiert. Ich sag mal so.... gar nicht gut. Denn nichts tun kann *gg.

LG Heidi